Die Ausstellung
Wo fühlt man sich zu Hause? Wie würde mein ideales Zuhause aussehen? Wie können wir gemeinsam neue Zuhause schaffen? Im Rahmen von partizipativen Workshops wurden kollektive Werke von fünfundzwanzig Personen und drei Künstlern mit vielfältigen Migrationshintergründen geschaffen. Gemeinsam haben sie die Idee des Zuhauses erkundet und versucht, neue Zuhause zu erfinden, ein Prozess, der vom Fotografen Pierre Daendliker dokumentiert wurde. Bild- und Tonprojektionen, textile Arbeiten und das Weben von Objekten stehen im Dialog mit den persönlichen Arbeiten der Künstler.
Vernissage ab 18 Uhr
18:30 Uhr Offizieller Teilgefolgt von einem ApéroIn Anwesenheit der Künstler und der Teilnehmenden,
DAS PROGRAMM MIGR&ART: KUNST, MIGRATION UND SOZIALE NACHHALTIGKEIT
Die Ausstellung ist Teil des Programms Migr&ART, das von der FDDM,
Stiftung für nachhaltige Entwicklung der Bergregionen, in Zusammenarbeit mit dem
Manoir, dem Epicentrum und dem Festival der fünf Kontinente konzipiert und entwickelt wurde. Dieses Programm bringt
zeitgenössische künstlerische Schöpfung und Migrationsfragen in einen Dialog, aus einer Perspektive der Kohäsion
sozialer und kultureller Teilhabe.
Durch partizipative Formate vereint es professionelle Künstler und Personen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen in Prozessen der kollektiven Schöpfung. Diese Co-Kreationen,
die in erlebten Erfahrungen verankert sind, fördern den Ausdruck, die Begegnung und die
in erlebten Erfahrungen verankert, fördern den Ausdruck, das Treffen und die
gegenseitige Anerkennung — ebenso viele Vektoren einer aktiven sozialen Nachhaltigkeit, dieser dritte
Säule der nachhaltigen Entwicklung, die darauf abzielt, Inklusion, Gerechtigkeit, Teilnahme und Qualität
des Zusammenlebens auf lange Sicht zu gewährleisten.
Kunst und Kultur spielen eine entscheidende Rolle in diesem Projekt. Indem sie Räume
für sensible und zugängliche Ausdrucksformen bieten, schaffen sie Verbindungen, werten vielfältige Erzählungen auf und
verändern die Perspektiven. Partizipative Projekte sind somit mächtige Hebel, um
das Zugehörigkeitsgefühl zu stärken, den interkulturellen Dialog zu fördern und stereotype
Darstellungen zu überwinden.
Öffnungszeiten
Do/Fr 16 Uhr bis 19 Uhr
Sa/So 14 Uhr - 18 Uhr
Bis zum 6.09.2026
Flyer der Ausstellung
Link zur Website